Wanderberichte        

Tageswanderung auf dem „Veischeder Sonnenpfad“

Pünktlich um 11.30 Uhr brachte uns der Bus vom Treffpunkt Helden zum Parkplatz an der Hohen Bracht, Kirchhundem. Nachdem es morgens noch kräftig geregnet hatte, wurde es zunehmend trockener. Bei jedoch recht frischen Temperaturen machten sich 20 Wanderer auf den Weg.

Vom höchsten Punkt der Tour ging es ohne größere Höhenunterschiede über das Benolper Kreuz, die Einsiedelei zur Apollmicker Höhe. Dort wurde im Windschatten der Schutzhütte eine Mittagsrast einlegt. Dann ging es weiter zum Schigebiet Fahlenscheid, wo noch einzelne Schneeflächen zu bestaunen waren. Die Wanderung führte weiter hinab nach Neuenwald. Dort wartete ein Verpflegungswagen auf uns. Pünktlich zur Kaffeezeit wurde Kaffee und Kuchen, gestiftet von einem Geburtstagskind, gereicht. Vier Wanderern waren 11 km genug. Sie nutzten die Fahrgelegenheit nach Helden und beendeten hier die Tour.

Die anderen starteten nach der überraschenden Kaffeepause zur 2. Etappe. Sie führte erst einmal bergab, anschließend natürlich, wie halt im Sauerland so üblich, wieder bergauf. Wir durchquerten Tecklinghausen, wo sich erneut ein Wanderer absetzte, um die etwas kürzere Variante zum Zielort zu nehmen. Die verbliebenen 15 Wanderer wanderten auf dem Veischeder Sonnenpfad weiter zur Oberveischeder Hütte. Dort verließen wir den Pfad, und folgten dem Wanderzeichen = bis zu unserem Zielort Mecklinghausen. Zur verdienten Einkehr nach 23,7 km trafen sich dann alle 20 Wanderer im Hotel Schnepper wieder, und hatten noch einen gemütlichen Abschluss.

 

 

Bericht von der Frühwanderung am 13.06.2010

Im Frühtau zu Berge..... - so wurde einst in dem Lied zum Ausdruck gebracht wie herrlich eine Frühwanderung sein kann. So starteten dann auch 26 Wanderer am 13.06.10 um 06.00 Uhr

am Kindergartenparkplatz in Helden und freuten sich bei herrlichem Wetter einen gelungen Start in den Tag gewagt zu haben. Der Weg durch unsere herrliche Natur führte hinauf

Richtung Tecklinghausen. Von dort ging es über einen naturbelassenen Weg Richtung SGV-Hütte "Auf der Ihle". Dort erwartete uns ein supertolles Hüttenfrühstück, liebevoll von

Doris, Ingrid, Veronika und Ramona vorbereitet. Der Grill wurde kurzerhand als großes Frühstücksbuffet umgestaltet. Selbstverständlich durfte auch der Sektempfang nicht fehlen.

An dem Hüttenfrühstück nahmen 40 Personen teil.

 

 

Bericht vom der Wanderung auf dem Rheinsteig (29. und 30.05.2010)

Auch in diesem Jahr zog es uns wieder an den Rheinsteig. Unser Wanderführer Christoph führte uns in diesem Jahr von Koblenz Ehrenbreitstein durch die herrliche

Rupertsklamm bis Braubach. Von dort ging es mit dem Zug bis St. Goarshausen wo wir übernachteten. Bei guter Stimmung, gutem Essen und Trinken haben wir einen wunderschönen

Abend im Hotel Erholung (so hieß das wirklich) verbracht. Die Unterkünfte waren zwar schlicht, aber in Ordnung. Tagsdrauf ging es dann weiter von St. Goarshausen bis Kaub. Es war

an beiden Wandertagen ein eindrucksvolles Erlebnis die Berge zu erklimmen. Belohnt wurde man nach jedem Anstieg mit herrlichen Aussichten auf das Rheintal. Die Wanderstrecke

führte uns unter anderem auch über den Loreleyfelsen. Das Lied von der Loreley, dass einst Heinrich Heine 1824 dichtet und Friedrich Silcher 1837 vertonte, haben wir leider nicht singen

können (dafür waren wir nicht stimmfest genug). Dafür hat Rita uns aber wenigstens das Lied vorgetragen. Schön, dass Sie daran gedacht hat, den Text mitzubringen. - Den letzten Teil der

Strecke regnete es zwar ein wenig, aber das konnte uns die Lust am Wandern nicht vermiesen. Am Ende des Wanderweges, oberhalb von Kaub, trotzten wir der Nässe von Außen mit

ein paar kleinen Flaschen Wein, die eigens für Wanderer in einem kleinen "Altärchen" als Probetrunk zum Verkauf geboten wurden. In Kaub angekommen hielten wir unsere Abschluß-

einkehr (zunächst im Zollhaus, dann siedelten wir in eine Gartenwirtschaft um, da im Zollhaus die Möglichkeit zur Stärkung mit etwas "handfestem" nicht gegeben war). Schade fürs

Zollhaus. Wir hatten unseren Spaß in der Gartenwirtschaft. Ganz besonders hat - zumindest den Heldener Wanderfreunde - der Besuch von Kösters Birgit, einem ehemaligen Heldener

Mädchen, die seit vielen Jahren in Bacharach verheiratet ist, gefreut. Ihr noch mal einen lieben Gruß aus der Heimat.

 

Bericht von der Wanderung in Schmallenberg

Der SGV Repetal im Schmallenberger Land

 Über 30 Teilnehmer nahmen am 27.02.2010 an der Wanderung zur Handweiser Hütte teil.

Noch lag Schnee im Schmallenberger Land als sich 30 Teilnehmer der SGV-Abteilung dort zu einer Wanderung aufmachten. Christoph Gabriel führte die Gruppe über den Wilzenberg zur Handweiser Hütte. Nach dem steile Aufstieg hatte man vom Aussichtsturm einen herrlichen Ausblick ins Schmallenberger Land. Der 658 m hohe Berg beherrscht mit seiner kegelförmigen Kuppe das  obere Sauerland. Schon in germanischer Zeit war hier eine Kultstätte. Die Abtei Grafschaft errichtete hier schon früh eine Wallfahrtsstätte. Danach ging es dann weiter, zur Handweiser Hütte wo der gesellige Abschluß geplant war. Bei einem äußerst schmackhaften, rustikalen Buffet mit Bratkartoffeln, Spiegelei, Heringsstip, Sauerländer Schinken, Sülze mit Remoulade konnten sich die Teilnehmer nach der anstrengenden Wanderung stärken. Alles in allem, so die Meinung der Teilnehmer, war diese nach den langen Wintertagen eine gelungene Veranstaltung.

Wanderbereicht vom Trapperessen

Nach einer kleinen Wanderung haben wir uns, mit einer Gruppe von 5 Kindern und zwei Erwachsenen, in der Hütte eingefunden. Wir brauchten eine kleine Aufwärmphase, aber bei den Temperaturen hatte es der Ofen noch nicht geschafft die Hütte aufzuwärmen. Ein paar Scheite Holz und etwas Geduld, dann konnte eigentlich nichts mehr schief gehen.

Nun ging es an die Arbeit. Wie in einer Trapperhütte kam der große Topf auf den Holzofen. Den Speck und das Gemüse anzubraten und die Kartoffeln zu schneiden liefen wie geschmiert. Doch dann hatten wir ein Problem. Die Wasserleitung war noch immer eingefroren. Was aber ein richtiger Trapper ist, der nimmt Schnee und lässt ihn auftauen. Das war eine Gaudi! Nachdem das Wasser gefiltert und aufgekocht war kam es in unseren Eintopf.

Während die Suppe vor sich hin köchelte, saßen wir um den Ofen herum, unterhielten uns sehr gut, lasen aus einem Kuriositätenbuch vor und haben viel gelacht.

Nach dem köstlichen Mahl waren alle einer Meinung: Das muss wiederholt werden!

Und wer hätte gedacht, dass es so authentisch werden würde.

Leider haben wir keine Bilder, aber ihr könnt euch sicher vorstellen wie toll das war.

Liebe Grüße

 

Wanderfahrt nach vom 16.-19.10.2009 nach Berghausen

SGV Repetal auf Wanderfahrt

 60 Wanderfreundinnen und Wanderfreunde der SGV-Abteilung Repetal nutzten die sonnige, aber kalte Witterung Ende Oktober für eine viertägige Wanderfahrt in den Rheingau.

 Alle zwei Jahre ist die Wanderfahrt das unumstrittene Highlight der SGV-Abteilung Repetal. So war  die Anmeldeliste auch diesmal wieder wenige Tage nach Bekanntgabe

 des Termins bis auf den letzten Platz gefüllt. Ein Indiz für die hohe Erwartung an die Qualität der Fahrt, die nicht enttäuscht wurde. Eine altersmäßig bunt gemischte

 Teilnehmerschar erwanderte sich aussichtsreiche Höhenwege über dem Rhein und am Limes und wandelte auf den Spuren der Römer. Nach den Anstrengungen eines

 Tages traf man sich zum gemeinsamen Abendessen im Hotel und genoss danach die Geselligkeit des lebendigen Vereinslebens. Am letzten Tag stand ein Besuch

 in Wiesbaden auf dem Programm. Die Wanderfahrer nutzten den Aufenthalt in der eleganten hessischen Landeshauptstadt individuell zum Sehen, Einkaufen oder einfach

 nur zum Entspannen von vier anstrengenden, aber rundum schönen Tagen.          

 

 

Wanderbericht Eslohe 20.09.2009

22 Wanderer, darunter auch einige Gäste, machten sich am 20. September 2009 bei herrlich warmen Spätsommerwetter auf Jakobus`Spuren, in der Wanderregion Eslohe, auf den Weg.

Nach der Besichtigung der Jakobus-Kapelle in Bremscheid sangen wir unser SGV-Lied als Geburtstagsständchen für einen 80-jährigen Jubilar, dem Nachbarn der Kapelle.

Wir wurden mit einem guten Schnäpschen belohnt. Unsere Zwischenrast machten wir an der Knochenmühle in Isingheim. Danach ging es erst einmal bergauf, aber nicht lange.

Auf schönen Höhenwegen genossen wir die Aussicht. Schließlich ging es wieder bergab entlang der Rochus-Kapelle und oberhalb des Dampfmuseums zurück nach Eslohe.

Dort hatten wir im Brauhaus bei selbstgebrautem Essel-Bräu und guter Hausmannskost einen gemütlichen Abschluss.